Bürgermeisterkandidatin bei Ortsbesichtigung in Karlburg

27. Januar 2014

Lebhafte Diskussion im Anschluss

Die stellvertretende Bürgermeisterin, Anna Kühl-Johannes, lud die SPD-Kandidaten/innen zu einer Ortsbesichtigung an ihren Wohnort nach Karlburg ein. Martha Bolkart-Mühlrath, Bürgermeisterkandidatin der SPD, nahm die Einladung gerne an, ebenso wie alle anderen anwesenden Kommunalpolitiker aus den Ortsvereinen Karlstadt und Gambach.

Zusammen mit interessierten Karlburger Bürgern begann die Ortsbesichtigung am Vorplatz der Katholischen Kirche. Dort wurde von der Bürgerschaft die Art und Weise der Verlegung der Natursteine angeprangert (Verschwendung von Steuergeldern) und kritisiert, daß neben der reduzierten Haltbarkeitsdauer auch die Befahrbarkeit mittels Rollatoren stark eingeschränkt ist.

In der Kirche wurde die Gruppe bereits von Pfarrer Leo Brand erwartet, der gerne von den bevorstehenden Veränderungen im Gotteshaus berichtete und als ganz wichtigen Punkt einen erforderlichen Mittelgang in der Hallenkirche hervorhob.

Das nächste Ziel war das Feuerwehrgerätehaus, das vom Feuerwehrkommandanten Manuel Kübert in einigen relevanten Punkten beanstandet wurde und in der Gesamtheit als nicht mehr zeitgemäß zu betrachten ist. Der Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Stadtmüller betonte ausdrücklich, dass die SPD-Fraktion geschlossen hinter den Forderungen der FFW stehe und sich nachhaltig für den Neubau eines Feuerwehrhauses einsetzt.

Nach abgeschlossenem Rundgang stellten sich die Bürgermeisterkandidatin und die Stadtrats-Kandidaten/innen den Karlburger Bürgern in der Sportgaststätte des TSV 1895 Karlburg vor. Martha Bolkart-Mühlrath erwähnte neben ihrem beruflichen Werdegang besonders die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit: „Die Stärkung Karlstadts als Wirtschaftsstandort ist Voraussetzung um seriös und nachhaltig in soziale Projekte investieren zu können“. Sie forderte ferner die weitere Entwicklung im Bildungs- Kultur- u. Freizeitangebot unter Einbeziehung der damit verbundenen positiven Effekte auf den Tourismus.

Eine lebhafte Diskussion, die während der anschließenden Fragerunde von einem Karlburger Bürger entfacht wurde, betraf die seiner Auffassung nach träge Vorgehensweise der Stadt Karlstadt bei der Sanierung des Ortskerns. „Wenn es 3 Jahre dauert um Anträge aus dem Rathaus genehmigt zu bekommen, dann ist es kein Wunder wenn junge Leute die bauen wollen wegziehen“. Martha Bolkart-Mühlrath betonte, daß es bei ihr ein wichtiger Schwerpunkt ist gerade junge Familien in den Ortskernen zu halten, weil diese der Garant sind für den weiteren Bestand und das Leben in unseren Innenstädten.

Teilen